3,5 Jahre Danhaus – unser bisheriges Fazit und Energiekosten

Kaum zu glauben. 3,5 Jahre sind so schnell verflogen…

Nun wird es aber mal Zeit, dass wir ein kleines Fazit ziehen, was sich als gut oder nicht so gut herausgestellt hat, bzw. was einfach so ist wie es ist… einiges fndet ihr auch in den „Dos and Don´ts“ bzw. in der Rubrik „Gut zu Wissen“.

Alles in allem sind wir immer noch sehr happy mit unserer Glücksburg bzw. unserem Danhaus und würden nach wie vor kein anderes Haus kaufen. Dennoch gibt es ein paar Dinge die wir das nächtse Mal (ha, als wenn es ein nächtes Mal gäbe…) anders machen würden bzw. den Neubauern empfehlen können, gleich anders einzuplanen. Am Ende findet ihr auch eine Energieübersicht zu unseren Strom- und Heizungskosten über die letzten Jahre. So nun aber los:

Das würden wir wieder so machen:

  • Steckdosen in den Fensterleibungen einbauen (für Lämpchen und anderen Deko-Schnick-Schnack macht sich das sehr gut)
  • 2 Gauben (die bringen so viel Licht)
  • Doppete Fermacell-Beplankung (für größere/schwerere Bilder, Spiegel, Schränke) und ein gutes Raumklima und Schallschutz…einfach massiver
  • Größere Fensterbänke (für Pflänzchen und Deko)
  • Die  helle Fugenfarbe in der Außenmauerung (sieht so viel freundlicher aus)
  • Die Entscheidung für die NIBE Luft-Wärmepumpe mit Kühlfunktion (siehe Energieverbrauch)
  • Waschmaschine und Trockner im Hauswirtschaftsraum neben der Küche und nicht im Keller (so kann man immer gleich alles in den Garten hängen und schleppt nicht alles über mehrere Etagen – ist aber Geschmacksache)
  • Ein separates Waschbecken und Wasseranschluss im Hauswirtschaftsraum (da kann man auch getrost mal Malerpinsel und schmutzige Schuhe auswaschen)
  • Räume im OG selbst mit Trockenbauwänden abtrennen und nicht bereits werksseitig (das schafft Flexibilität)
  • Stuckleisten in den Räumen (die puffern die Setzungsrisse ab)
  • Lunos Lüftungsanlage (funktioniert gut, wir können trotzdem regelmäßig lüften, indem wir die Fenster aufmachen, das Gefühl brauchen wir einfach, auch wenn es vielleicht nicht nötig wäre)

Das würden wir anders machen:

  • Rollläden auch in den oberen Etagen vorsehen, auch wenn es nochmal sehr teuer ist (wir müssen nun mit Jalousien vorlieb nehmen)
  • Einen Flur/Windfang im Eingangsbereich einplanen (aktuell steht man immer gleich im Haus, ein kleines Räumchen für Schuhe und Jacken wäre uns manchmal lieber, vor Allem bei feuchtem Schmuddelwetter)
  • Andere Raumthermostate (unsere wirken billig, digitale wären deutlich hochwertiger und vielleicht auch genauer)
  • keine Rauhfasertapeten, sondern Glasfasertapete (da diese die Setzung des Hauses besser mitmachen)
  • Kaminzugang bis in den Keller legen (der Kaminkehrer muss nun immer in unser Wohnzimmer um an die Revisionsklappe zu kommen)

Was ist, wie es ist:

Hier ein paar Sachen, die sind wie sie sind und mit denen wir gerechnet haben, dennoch zur Vollständigkeit:

  • Setzungsrisse: Wir haben einige Risse in den Montagefugen, Sockelleisten und in den Hausecken. Das sieht man vor allem im Fliesenbereich im Untergeschoss. Damit haben wir allerdings bereits gerechnet, da uns alle Fertighaus-Bauherren davon berichtet haben, dass es wohl 5 Jahre braucht, bis sich das Haus komplett gesezt hat. Naja, das müssen wir wohl noch etwas Geduld haben.
  • Die Luft in unseren Räumen ist recht trocken, wir stellen vor allem im Winter daher auch ab und zu einen Raumbefeuchter an.

Was wir noch vorhaben:

  • Eine Heizung in den Keller legen, um einen Fitnessraum und ggf. „Notgästeraum“ einzurichten (da unsere NIBE 12 kW hat, können wir auch im Keller noch eine Heizung nachrüsten)
  • Rollläden und Elektrik mit Funkschaltern versehen (ist bequemer)

Unser Energieverbrauch über die letzten 3,5 Jahre

Eine Auswertung des Energieverbrauchs inklusive unserer NIBE Luft-/Wärmepumpe und unserem Hausstrom über die letzten Jahre (seit unserem Einzug zu Jahresbeginn 2014 bis heute, also Juli 2017) haben wir euch auch mal zusammengestellt:

 

Energieverbrauch

Die Ausgangslage:

Hierbei ist zu sagen, dass wir aktuell noch ein Zwei-Personen Haushalt und beide voll berufstätig sind. Die Wohnfläche beträgt ca. 180 qm (+ 90 qm Keller, der aber nicht geheizt wird). Wir haben ein KfW 55 Effizienzhaus und nutzen die NIBE Luft-/Wärmepumenheizung 12kW mit einer Fußbodenheizung in jeder Etage (außer Keller). Der Kamin wird bei uns nur an kalten Tagen im Winter und eher aus optischen Gründen angefeuert.

Der Stromverbrauch – Hausstrom:

Gerade beim Hausstrom kann man ja immer schlecht vergleichen, da jeder eine andere Anzahl an Lichtern und Geräten im Haus hat. Beim Hausshaltsstrom liegen wir bei durchschnittlich ca. 4.000 kWh/Jahr. Der Durchschnittsverbrauch laut Foren und Vergleichsportalen für zwei Personen liegt wohl normalerweise bei ca. 3.500 kWh/Jahr. Hierzu muss vielleicht erwähnt werden, dass das Glücksburgfräulein einen Hang zu Deko und vielen kleinen Lampen in jedem Zimmer und Fenster hat, die auch regelmäßig und zum Verdruss des Glücksburgritters angemacht werden 🙂 naja nobody is perfect…

Der Stromverbrauch – Heizung:

Der Heizungstrom hat zwei Zähler, da man theoretisch zwischen ermäßigtem Nachstrom und normalen Tagestrom unterscheidet. Bei uns sind die Kosten aber pro kWh gleich, sodass bei uns die Summe aus beiden Zählern herangezogen werden muss.

Für die Heizung haben wir im Durchschnitt ca 3.800 kWh/Jahr (von 2014 bis Mitte 2017) verbraucht. Das entspricht bei unserem Stromanbieter ca. 1.100€/Jahr an Heizkosten.

Beim Heizen haben wir eine Durchschnittstemperatur von ca. 21°C  in unseren Räumen eingestellt. Im Sommer nutzen wir auch die Kühlfunktion, die aus unserer Sicht super funktioniert. Beim Kühlen starten wir bei einer Außentemperatur von durchschnittlich über 25° C. Es gibt aber sicher noch weitere Möglichkeiten die Heizungskurven optimaler einzurichten.

 

 

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Bringen Scherben Glück?

Mhm…bringen Scherben Glück? Wohl eher nicht.

Als das Glücksburgfräulein letztes Jahr im Spätsommer nach der Arbeit nach Hause kam, traute sie Ihren Augen nicht. Die Scheibe in unserem Wohnzimmer war gesprungen! Erst dachten wir tatsächlich an einen Einbruchsversuch, aber bei genauerem Hinsehen, stellte sich heraus, dass die Scheibe vom Rahmen her und auch nur in der Innenscheibe gesprungen war und die Scheibe gespalten hatte.

Naja wir haben sofort Danhaus kontaktiert. Die Reaktion war dann allerdings erstmal nicht so erfreulich. Wir hätten wohl die Scheibe selbst beschädigt oder einen Hitzestau vor der Scheibe verursacht. Hallo? Vor und hinter der Scheibe steht ja wohl gar nichts und wenn uns was derart gegen die Scheibe geknallt wäre, hätten wir das ja gemerkt. Der Riss kam außerdem direkt aus dem Rahmen (siehe Bild). Wir haben unser Fehlverhalten also ausschließen können. Wir hätten es ja verstanden, wenn wir vor das Fenster in 20cm Abstand ein Sofa gestellt hätten, aber so? Nee!, nicht mit uns.

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Wir haben uns also mehrfach mit Danhaus ausgetauscht und um ein Gutachten und den Scheibentausch im Rahmen der Garantie gebeten. Gemeldet hatten wir den Schaden direkt am 25.08.2016. Danhaus hat sich dann an den Hersteller gewandt. Bis die  Scheibe getauscht wurde, war alleredings Ende November!! Zwischenzeitlich haben wir mehrfach hin und her schreiben müssen, da Danhaus uns in die Pflicht nehmen wollte und uns immer wieder an den Fensterhersteller verwies.

Nach Beseitigung des Schadens durch den Fensterhersteller, der den Schaden auch dokumentierte und sich die Gegebenheiten bei uns angeschaut hat, haben wir nichts mehr gehört und mussten die Kosten nicht tragen. Daher gehen wir davon aus, dass der Garantiefall dann tatsächlich anerkannt wurde.

Dennoch sehr sehr schade Danhaus, dass die Abwicklung so kompliziert war… 😦

3 Jahre Glücksburg und der Innenausbau geht weiter

Trotzdem wir einige Zeit in der Glücksburg wohnen, stehen immer wieder neue (kleine) Projekte an.

Wir haben im Eingangsbereich z.B. noch eine Doppel-Glastür der Marke Licht&Harmonie angebracht, da man so auch den „Lärm“ aus der Küche oder die ein oder anderen Glücksburgbewohner (wie die beiden Stubentiger) von den oberen Etagen fernhalten kann. Eine gute Entscheidung wie wir finden. Außerdem ist es optisch noch ein Hingucker, oder was meint ihr?

 

In Flur haben wir festgestellt, dass eine Sitzbank praktisch aber doch auch ein Schmutzfänger – vor allem an der Rückwand – ist. Daher haben wir uns von den Dänen und Schweden und Ihren Sommerhäusern einen Trick abgeguckt: nämlich Wandpanele zu verlegen. Nicht sehr aufwendig aber super effektiv. Und etwas mehr Gemütlichkeit schafft die Aktion auch gleich noch. Hier seht ihr wie der Glücksburgritter beim Aufbau vorgegangen ist…

 

Das Sonnendeck Teil 2

 

Nun können die Glücksburgritter den Sommer endlich in vollen Zügen genießen, denn die Terrasse und die (fast) letzten Garten- und Außenarbeiten sind abgeschlossen.

Entgegen unserer ursprünglichen Überlegung auch hinter dem Haus eine Holzterrasse zu bauen, haben wir uns nun für eine Natursteinterrasse entschieden und hoffen damit eine langlebige und beständige Lösung geschaffen zu haben. Mit der Firma Jens Störl aus Uhingen waren wir dabei wieder genauso zufrieden wie schon mit unserem Eingangsbereich.

Liguster- und Tuja hecken säumen nun unser Grundstück ein und auch ein paar Bäume haben wir noch angeschafft, nachdem unsere 3 ersten Bäume den Wühlmäusen zum Opfer gefallen sind.

Nun konnten wir auch schon unsere ersten Früchte ernten: 2 Süßkirchen! Aber jeder Bauherr kann sicher nachfühlen, wie sehr wir uns über diese beiden Kirschen gefreut haben.

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Auch unsere Lilly freut sich nun über die fertige Terrasse und dem Sommergenuss steht nun nichts mehr im Weg!

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Die Glücksburg ist im Danhaus Katalog

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Als dieser Anruf die Glücksburgritter erreichte, war die Freude groß: die Glücksburg hat der Firma Danhaus so gut gefallen, dass Sie in den neuen Katalog aufgenommen werden sollte. Wow! Beim Besuch einer anderen Glücksburg ist unser Häuschen der Firma Danhaus beim Durchfahren unseres kleinen Örtchens aufgefallen. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut. Das passende Bild an die Firma Danhaus zu senden (wo doch eigentlich ein Fotograf kommen sollte), gestaltete sich zwar etwas schwierig, aber schlussendlich gelangte nun eine gespiegelte Glücksburg in den neuen  Katalog auf Seite 23…

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Und hier das Original:

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Wir freuen uns und sind ganz stolz!

Ein Ofen im Sommer

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Ja, ja, wenn draussen endlich Sommer wird und Deutschland bei 35° C schwitzt, lassen sich die Glücksbrugritter einen Holzofen einbauen.

Der Ofen Arena der Firma Drooff hat nun seinen Platz bei den Glücksburgrittern gefunden.Anheizen konnten wir ihn bei der Hitze natürlich nicht, wir wären wahrscheinlich auch vor Hitze umgekommen und ein Hobbit hätte seinen Ring in unser Wohnzimmer geworfen…aber mit einer Kerze sieht der Ofen bis zum anzünden bei kälteren Temperaturen im Herbst auch schon schön aus. Naja, aber lassen wir den Sommer noch ein wenig Sommer sein.

So sah der Einbau des Ofens durch den Kaminbauer unsere Vertrauens aus:

Der einzige Tipp an alle anderen Ofen- und Kaminwilligen: Eventuell vorher den Ofen aussuchen oder mit einem Ofenbauer besprechen, welche Modelle gängig sind. Da wir zum Einbau des Kaminabzug mit Außenluftzuhr noch keine Ahnung hatten, welcher Ofen es einmal werden sollte, haben wir eine beliebige Ofenrohrhöhe von 1,50 cm anbohren lassen. Auch die Zuluftleitung war im Nachhinein nicht optimal angebracht. Normalerweise kann man den Ofen direkt auf das Zuluftrohr stellen, so dass das hässliche Loch einfach unter dem Ofen verschwindet. Wir mussten nun eine etwas umständliche Konstuktion entwickeln (und bezahlen) lassen. Das sagt einen natürlich vorher auch keiner. Also an alle Leser des Blogs…nun wisst ihr ja wenigstens Bescheid.

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Trotzdem gefällt uns das Ergebnis gut und wir freuen uns dann sicher über die nächsten kalten Tage etwas mehr als alle anderen ;-).

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Das „Sonnendeck“

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Unser Sonnendeck hat mittlerweile weitere Form angenommen und wir genießen die Sonne. Die Seiten unserer Gästeterasse haben wir mittlerweile noch verkleidet und Sie ist endlich fertig. Gefällt Sie euch?

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Liebe Leser des Glücksburg-Blogs, für die lange Zeit ohne Beitrag möchten wir uns entschuldigen.

Denn noch immer ist einiges zu tun und wir sind auch noch fleißig.

So ist der Carport noch 3 mal gestrichen, der Keller weiter augebaut wurden und eine kleine Terrasse für unser Gästezimmer entstanden.

Mit unserer Gästeterasse wollten wir schon einmal die Methode überprüfen, die wir für unsere große Terrasse nutzen wollen.

Und hier das Ergebnis:

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Die Seiten werden wir nach dem Winter noch verkleidet.

Und so ist unsere Terrasse entstanden:

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Einschlaghülen in den Boden treiben (da wir extremen Schluffboden haben, mussten wir diese zusätzlich etwas kürzen). Die Hülsenköpfe sollten so gut wie möglich jetzt schon die gleiche Höhe haben. Das Gefälle wird dann später über die Auflagen eingestellt; Achtung: die Bauherrin hat mal schnell den unterirdisch verlegten Bewässerungsschlauch mit einem Erdnagel zerhackt ;-)…also besser vorher überlegen, was unter der Erde sein könnte. Auch hatten wir überraschend Besuch vom Gas-Mann. Er wollte wissen ob wir über der Gasleitung, die im Haus angeschlossen ist, die Terrasse gebaut haben. Der Erdraum darüber sollte wohl nicht „versiegelt“ werden…hatten wir nicht.

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Unser kleiner „Mäusefriedhof“.

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Dann haben wir ein wasserdurchlässiges Flies zum Unkrautschutz aufgebracht und die Einschlaghülsen mit entsprechenden Einschnitten in die Folie wieder freigelegt.

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Die Einschlaghülsen haben wir mit einem Terrassenaufleger  versehen, der schwenk- und höhenverstellbar ist. So können wir später noch die Neigung (ca. 2%, damit Regenwasser gut ablaufen kann) einstellen.

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Mit einfachen Metallschienen haben wir eine Begrenzung für die Kiesel genietet und dann mit Kieselsteinen aufgefüllt.

Nun mussten noch die Kanthölzer als Unterkonstruktion mit einem entsprechenden Gefälle ausgerichtet werden. Dabei ist darauf zu achten, das das Gefälle sowohl nach vorn, zum Gras, als auch zu einer Seite eingerichtet wird. Damit das Wasser dann auch von den Dielen (in den Rillen) abfließen kann. Für unser Fenstergitter konnten wir „Spezialfüsse“, die ebenfalls verstellbar sind, verwenden.

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Nun noch die Terassendielung anschrauben. Wir haben Lärche verwendet. Diese graut noch nach. Aus dem Sägewerk haben wir den Tipp bekommen, am besten keine Behandlung des Holzes vorzunehmen. Ausgrauen würde es sowieso und mit Lasur dunkeln die Stellen zu unregelmäßig nach. Na mal schauen…

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Die Latten haben wir auf kleine Keile gelegt, damit Regenwasser später gut abtropfen kann und die Latten unterbelüftet werden. Zum Schluss noch die Überstände der unterschiedlichen Dielen (Sägewerklängen) rechts und links der Terrassenfläche auf gleiche Länge sägen.

Und irgendwann sah das Ganze dann so aus:

Nun warten wir noch einen Winter, damit die Hölzer gut austrocknen können und verkleiden dann die Seiten, ebenfalls mit Holzlatten.

Ein erster Erfolg in Richtung Terasse 🙂